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Shintoku- Tokyo- Chiba... Shintoku mag ich lieber!

Voller Schmerz habe ich Schintoku hinter mir gelassen. Ich hätte nie gedacht, dass mir der Abschied so schwer fallen würde... Es ist schmutzig und muffelig dachte ich, als ich das erste Mal mein Zimmer auf der Kyodogakusha betrat. Ich habe mich einsam gefühlt, habe mir nichts sehnlicher gewünscht als woanders zu sein. In einer Stadt wollte ich leben, nicht in einem Dorf wie Shintoku. Ich wollte nicht um 5 Uhr morgens aufstehen und im Dreck arbeiten. Ich wünschte mir WiFi auf dem Zimmer und ein Bett, eine Waschmaschine die meine Kleidung sauber macht. Ganze zwei Monate hat es gedauert bis ich mich auch nur ansatzweise zuhause gefühlt habe. Mit der Zeit bekam ich das Gefühl, dass ich die 6 Monate vielleicht doch hier überleben könnte. Ich habe aufgehört die Wochen zu zählen die noch vor mir liegen. Ich habe gelacht, ich habe Freunde gefunden, ich habe einfach gesprochen und mein Japanisch hat sich täglich ein kleines bisschen verbessert. Ich habe es genossen Abends in der kalte...

-29°C und es wird noch kälter... Der Winter in Shintoku

Einblick: Weihnachten Mochi-japanischer Reiskuchen  ("inside" Temperatur)   -29°C- Wir halten uns warm...! Reiseanlass Nr.1, Gesprächsthema Nr.1... was wären Japaner ohne ihr Essen? Arbeitszeit und Unfug (hier wird der Stereotyp "Japaner" nachgestellt)... Ausgezogen! Neiraku Kyodogakusha- Ein Traum... ...Miri wird 20... ...und Arbeit.

-29°C und es wird noch kälter... Der Winter in Shintoku

Ehrlich gesagt war ich ziemlich besorgt als der Dezember auf sein Ende zuging und Weihnachten immer näher rückte. Nicht nur, dass mir bis dahin andere Freiwillige immer wieder erzählt hatten, die Weihnachtszeit sei die härteste und ich müsse mit Heimweh rechnen, nein, es kam auch hinzu das Japan ja eigentlich ein vom Shintoismus geprägtes Land ist. „Ku-li-su-me-su“ existiert zwar, ist allerdings alles in allem eher eine kommerzielle Angelegenheit (obwohl mich das nach 19 Jahren jährlichem, deutschen Weihnachtswahn ja eigentlich kalt lassen sollte). Jedenfalls, in Japan gehört Neujahr der Familie. Alle haben frei und verbringen gemeinsam eine ruhige Zeit. Weihnachten dagegen wird in der Regel mit dem Partner verbracht. Man geht z.B essen und beschenkt sich. Tja, traurig für alle Singles! Und was erst recht frustriert: Man kann sich noch nicht einmal so richtig betrinken weil Weihnachten quasi „verarbeitet“ bzw. gearbeitet wird! Gut das ich auf der christlichen Kyodo Gakusha lebe, au...

Ein Traum und das Leben geht weiter...

Ein Traum... Am Shrine von Sapporo... Nostalgie in Sapporo So isst Japan Ein bisschen Schnee von Otaru Mein erstes Mal- Wintersport Asahikawa-koen Sushi und Natto Im Akan Nationalpark ...und das Leben geht weiter... Dezenter Schnee in Shintoku Ein Bonenkai mit Leuten aus Shintoku und Sam