Mit nur 20 Minuten Verspätung erreichte ich, am Abend des 28.08, den Flughafen Gimpo, Seoul. Glücklicherweise stand der Hinweis, das Toilettenpapier in den Mülleimer zu werfen und nicht in die Toilette, auf dem direkt aufgesuchten WC, auch auf Englisch geschrieben. Jetzt musste ich nur noch durch die absolut nötige Ausländerregistrierung, d.h meine Fingerabdrücke und Foto für den koreanischen Staat, und dann konnte ich endlich meine zwei Jahre nicht gesehenen Freundinnen in die Arme schließen. So hätte ich eventuell gedacht wenn ich nicht bereits ein Jahr in Japan gelebt hätte. Wenn ich nicht an absolute Pünktlichkeit und bedingungslose Freundlichkeit eines jeden Arbeiters im öffentlichen Dienst gewohnt gewesen wäre. Stattdessen war ich schockiert, ja erschrocken als mich der Mann in der Auslandsregistrierung auf koreanisch angiftete. Aus mir selbst unerfindlichen Gründen hatte ich mal wieder den Fehler gemacht etwas zu erwarten. Diesmal war es, dass Korea und Japan irgendw...