Ehrlich gesagt war ich ziemlich besorgt als der Dezember auf sein Ende zuging und Weihnachten immer näher rückte. Nicht nur, dass mir bis dahin andere Freiwillige immer wieder erzählt hatten, die Weihnachtszeit sei die härteste und ich müsse mit Heimweh rechnen, nein, es kam auch hinzu das Japan ja eigentlich ein vom Shintoismus geprägtes Land ist. „Ku-li-su-me-su“ existiert zwar, ist allerdings alles in allem eher eine kommerzielle Angelegenheit (obwohl mich das nach 19 Jahren jährlichem, deutschen Weihnachtswahn ja eigentlich kalt lassen sollte). Jedenfalls, in Japan gehört Neujahr der Familie. Alle haben frei und verbringen gemeinsam eine ruhige Zeit. Weihnachten dagegen wird in der Regel mit dem Partner verbracht. Man geht z.B essen und beschenkt sich. Tja, traurig für alle Singles! Und was erst recht frustriert: Man kann sich noch nicht einmal so richtig betrinken weil Weihnachten quasi „verarbeitet“ bzw. gearbeitet wird! Gut das ich auf der christlichen Kyodo Gakusha lebe, au...